Scopri et ama l’Italia! Quer durch Italien April-Juni 2022

Unsere Reiseroute: 7000 Kilometer

Italien, für uns ein ziemlich unbekanntes Land. Was wir kennen, sind die typischen Kurztrip-Destinationen: Tirol, Venedig und etwas vom Norden. Aber zu mehr hat es nie gereicht und wir haben uns auch nicht gross für Italien interessiert. Als wir im Februar vor der Weltkarte standen, überlegten wir uns, welche Route wir im April einschlagen möchten. Wegen Corona, dem Krieg im Osten und der allgemeinen angespannten Weltlage, haben wir unser ehemaliges Reiseziel, Finnland via Russland zu bereisen, verworfen. Also suchten wir eine Alternative …….. Italien wir kommen!

Mit zwei Landkarten ausgerüstet, fuhren wir anfangs April im Regen los. Ohne Probleme und ohne Stau erreichten wir an einem Tag den Gardasee. In Salo entschieden wir uns, auf einem Stellplatz zu übernachten. Es war Zeit für das Abendessen und zu Fuss marschierten wir in das Städtchen und genossen unsere erste, echt italienische Pizza (unzählige sollten noch folgen…..)!

Nach der Rückkehr zu unserem Camper, genehmigten wir uns einen Sommerdrink, kurz darauf fielen wir in einen tiefen, ruhigen Schlaf ………… bis Barbara um 04.00 wild um sich schlug und hektisch den Lichtschalter betätigte. Was ist los? fragte René und sah, dass sich in Barbaras Gesicht und in ihren Haaren unzählige Ameisen tummelten. Auf dem Kopfkissen sahen wir eine Ameisenstrasse, die an der Wand runter in die Camper-Garage führte. Ohhh nein, Ameisen im Wohnmobil, mitten in der Nacht und das am ersten Tag!

An Schlaf war nicht mehr zu denken und wir begannen Duvet, Bettüberzug, Matratze, Kissen usw. auszuschütteln. Die Garage wurde geleert und musste mit Ameisenmittel behandelt werden. Müde und etwas genervt sassen wir einige Zeit später am Tisch. Die erste Nacht war definitiv nicht toll …… aber was solls! Da wir ja nun schon wach waren, beschlossen wir zu Fuss den wöchentlichen Markt zu besuchen. So früh am Morgen waren wir noch nie auf einem Wochenmarkt, und als wir dort eintrafen, waren wir um diese Tageszeit wohl auch die einzigen Touristen ………..

Weiter gings Richtung Verona. Shakespeare mit Romeo und Julia wartete auf uns! Auf einem tollen Campingplatz geparkt, mit dem öffentlichen Bus in die Stadt und die Sehenswürdigkeiten entdecken …… das ist Leben!

Venedig besuchten wir bereits früher einmal, also änderten wir die Richtung und fuhren in den Süden. Unterwegs nach Florenz, campierten wir auf einem Agriturismo und verbrachten da Ostern. Der Bauernhof lag abgelegen, umgeben von prächtiger Natur. Wir genossen ein paar sonnige Tage mit Wandern, Baden, Fahrrad fahren ……… es war wunderschön!

In Florenz verbrachten wir zwei Nächte auf einem Hinterhof bei einem alten Mann. Der Kiesplatz war sehr einfach, ohne Infrastruktur. Aber wir standen sicher und konnten mit dem öffentlichen Bus die Stadt in kurzer Zeit erreichen. Florenz ist die Hauptstadt der Region Toscana. Die Stadt blickt auf eine über 2000 jährige, ereignisreiche Geschichte zurück. Die historische Altstadt hat uns sehr beeindruckt. Die Uffizien mit ihren weltweit bedeutenden Kunstwerken, waren für uns ein Highlight. Die Paläste, Kirchen, Plätze und Gärten sind wirklich eine Besichtigung wert.

In der Stadt Lucca fanden wir zuerst keine Übernachtungsmöglichkeit. Barbara fragte sich durch und am späteren Abend fanden wir auf einem ehemaligen Fabrikgelände einen sicheren Parkplatz. Die Nacht war laut, aber die Stadt Lucca mit Ihrer uralten Befestigungsanlage und der gut erhaltenen Stadtmauer war ein Erlebnis und natürlich wieder Pizza zum Abendessen ……

Pisa muss man gesehen haben ………. nicht direkt die Stadt selbst aber die Sehenswürdigkeiten, wie der schiefe Turm von Pisa, der Dom zu Pisa, das Baptisterium und der Camposanto Monumentale mit der heiligen Erde (direkt aus Jerusalem importiert!) sind Meisterwerke!

Es zog uns immer weiter in den Süden: Rom sehen und sterben! Wie es die Redewendung schon sagt, Rom ist einzigartig. Keine Stadt weltweit hat jährlich mehr Besucher als die über 2000 Jahre alte Stadt. Mit dem Zug und anschliessend mit der Metro gelangten wir in die Metropole. Einmal im Kolosseum zu stehen, den unglaublich schönen Trevi-Brunnen zu besichtigen, die spanische Treppe rauf und runter zu gehen usw. sind Eindrücke fürs Leben. Am Trevi-Brunnen lies es sich Barbara nicht nehmen, unser Bargeld mit Segenswünschen in den Brunnen zu werfen ………….!

Zu Rom gehört natürlich auch die Besichtigung des Vatikans. Die Vatikanstadt ist ein in der italienischen Hauptstadt Rom gelegener Stadtstaat, der Sitz des Papstes und Zentrum der römisch-katholischen Kirche. Auf dem Petersplatz zu stehen und sich bewusst werden, dass hier seit Jahrtausenden Weltpolitik betrieben wird, macht einen sprachlos.

Weiter gings der Westküste entlang, wichtiges Zwischenziel: Neapel. Napoli ist die drittgrösste Stadt in Italien und das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Süditaliens. Da es wirklich nicht ratsam ist, Neapel mit dem Wohnmobil zu besichtigen, suchten wir einen Stellplatz nahe dem Vulkan Vesuv. Gleich vor unserer Türe erhob sich das gewaltige Massiv. Zum Glück nicht aktiv, so konnten wir ruhig schlafen……..

Mit dem Zug und anschliessend mit der Metro besuchten wir ein paar Tage die brodelnde Grossstadt. Das pure Chaos, Dreck und Lärm erwartete uns. Die Altstadt ist ein Stadtteil mit engen Gassen, Verkaufsständen, Imbissbuden, Souvenirshops und bekannten, wundervollen Sehenswürdigkeiten. Noch durch die engsten Gassen fahren die Einheimischen mit ihren Rollern, hupen und drängeln gehört einfach dazu. So müde uns die Stadt machte, wir waren begeistert! Wir besuchten Napoli Underground und schlenderten durch uralte unterirdische Gänge und Wege. Besuchten Fluchtorte für Einheimische während dem zweiten Weltkrieg. Neapel wurde nach Mailand am zweitmeisten durch die Alliierten bombardiert. Italien fehlte nach dem Krieg das Geld und die Mafia fasste Fuss in Neapel. Wir konnten Strassen besuchen, wo noch 1953 die Einheimischen unter freiem Himmel lebten, da keine Bleibe für sie vorhanden war ……

Leider spielt die Mafia nach wie vor ein dreckiges Spiel mit illegalen Mülldeponien. Überall wird Müll entsorgt …. schade! Bei rund 43% Jugendarbeitslosigkeit ist es für die Mafia ein Leichtes, die Kids für sich zu gewinnen.

Diego Armando Maradona……. Held von Neapel. Kinder wurden reihenweise Diego getauft, als Maradona 1984 zum SSC Napoli kam und den Klub und so auch die arme Stadt 1987 zum einzigen Landes-Meistertitel der Geschichte führte. Noch jetzt ist Diego ein Heiliger. Überall sieht man sein Bild an Wohnhäusern gesprayt. Souvenirs mit lebensgrossen Maradona-Statuen kann man kaufen usw. Die „Hand Gottes“ bleibt in Neapel unvergesslich!

Was haben wir sonst noch in Napoli gemacht …… genau! Pizza gegessen ………… Man behauptet, die Pizza sei in Napoli erfunden worden. Die typische neapolitanische Pizza unterscheidet sich deutlich von der uns bekannten Pizza, unter anderem durch den wesentlich dickeren, etwas aufgeworfenen Rand. Sie ist noch heute zusammen mit der Pasta das wichtigste Gericht der Stadt. Die Pizzen waren ein Traum und für € 4.50 auch für jedermann erschwinglich …..

Pompeij stand ebenfalls auf der to do Liste. Pompeji ist sicher vielen ein Begriff aus Büchern und Filmen. Die Stadt wurde 79 n. Chr. verschüttet und unter der Vulkanasche des Vesuvs weitgehend konserviert. Die Stadt ist die am besten erhaltene Ruinen-Stadt der Antike. Traurig stimmt einen die menschlichen Gebeine im erstarrten Gestein.

Auf Barbaras Wunsch fuhren wir der weltberühmten Amalfiküste entlang Richtung Sizilien. Unterwegs besuchten wir noch viele tolle Orte und Sehenswürdigkeiten ….. aber dies alles zu erzählen würde wohl diesen Blog sprengen …….

Sizilien kann man nur per Flugzeug oder Schiff erreichen. Wir buchten online einen Fährtermin. Rund 25 Minuten für gute € 50.00. Leider fanden wir bei dem Strassenchaos und Schilderwahn nicht den richtigen Weg zum Fährhafen. So landeten wir im Hafenteil der für Schwerverkehr reserviert ist. Wir standen bereits in der dreispurigen Einfahrtstrecke, als uns auffiel, dass sich nur LKWs um uns herum befanden ……

Ein kleiner, braungebrannter Italiener sah unser Dilemma. Er kam auf uns zu und deutete, wir sollen rückwärts rausfahren. Leichter gesagt als getan. Die italienischen LKW Fahrer waren super. Sie halfen uns mit Ausweichmanöver und winkten und schleusten uns retour bis zu einer Stelle, wo wir dann wenden konnten. Bei 35 Grad Hitze kamen wir beide doch arg ins schwitzen …….

Der Italiener mit seinem alten Fiat fuhr voraus und lotste uns durch Seitengassen und Barrieren zum richtigen Ort. Als wir dann in der Wagenkolonne standen, kurbelte Barbara das Fenster runter und bedankte sich bei ihm. Er fragte höflich für ein Trinkgeld für einen Kaffee. Ihr müsst wissen, ein Espresso kostet € 1.10 und ein Cappuchino € 1.50. Wir waren so dankbar, dass wir Ihm Geld gaben für ein ganzes Abendessen inkl. Kaffee……..

Sizilien kurz erklärt, die Insel einmal umrundet und einmal durchquert. Alle notwendigen Sehenswürdigkeiten angeschaut und nach gut 2 Wochen wieder mit der „richtigen“ Fähre aufs Festland. Der Ätna war für uns sicher das Highlight auf Sizilien. Mit rund 3400 Metern über dem Meeresspiegel ist er der höchste aktive Vulkan Europas. Wir fuhren mit unserem Gandalf so weit wir konnten den Berg hinauf. Auf rund 2000m mussten wir parken und in eine Gondelbahn umsteigen. Nach der Bergstation wechselten wir von der Gondel in einen 6×6 Unimog. Mit diesem fuhren wir dann auf rund 2800 Meter. Leider konnten wir die restlichen paar hundert Höhenmeter bis zu Kraterrand nicht absolvieren, weil der Vulkan aktiv war. Wir hörten das Grummeln und Rumpeln und sahen die Lava den Hang hinunterfliessen. Es ist beeindruckend, auf so einem riesigen Lavafeld zu stehen. Dort leben möchten wir allerdings nicht…..

Zurück auf dem Festland, fuhren wir dem Stiefel entlang ( Kalabrien) Richtung Absatz (Apulien) Eine traumhafte Gegend. Olivenhaine so weit das Auge reicht, Badestrände wie aus dem Bilderbuch, freundliche Leute und grottenschlechte Strassen. Es war nicht einfach, einen Übernachtungsplatz zu finden. Wir waren froh, wenn wir einen Platz fanden, den wir für sauber und sicher hielten.

In Ugento blieben wir dann gut zwei Wochen auf einem tollen Campingplatz. Traumstrand, noch wenige Besucher, leckere Küche (Pizza) vom Campingrestaurant ……. wir genossen die Zeit in vollen Zügen. So haben wir auf dieser Reise den westlichsten und den südlichsten Ort von Italien entdecken können.

Es wurde Zeit, in die umgekehrte Richtung zu fahren, nach Norden Richtung Heimat. Lecce hat uns auch sehr gut gefallen. Tolle Stadt, nur zu empfehlen. Über Bari fuhren wir nach Vieste.

Nördlich von Vieste, in der Nähe von Pescara, durchquerten wir die Abruzzen. Die Region Abruzzen besteht aus einem grossen Teil aus Naturschutzgebieten. Vom flachen Küstengebiet fährt man in ein Gebirgsmassiv, das sich bis auf 3000 Meter erhebt. Eine abwechslungsreiche Bergfahrt erwartete uns.

L’Aquila, die erdbebenzerstörte Stadt, ist die Hauptstadt der Region Abruzzen. Das grosse Erdbeben 2009 zerstörte grosse Teile der Stadt und ihre Umgebung. Leider versickerte die Millionen-Hilfe vom Staat über Jahre hinweg auf dubiose Weise, so dass erst 2018 effektiv mit dem Wiederaufbau der Stadt begonnen wurde. So sieht man auch heute noch Bauruinen und viele abgeriegelte, nicht mehr begehbare Gebäude.

Wir fuhren also quer durchs Land wieder an die Mittelmeerküste in die Region Toscana. Uns fehlte noch die Besichtigung vom Giardiono dei Tarocchi von Niki de Saint Phalle. Ein magischer Ort und sicher eine der Sehenswürdigkeiten der Toscana.

Erholt und gut gelaunt erreichten wir unser Heimathafen. Barbara wurde anschliessend von René noch mit dem goldenen Oscar für die weltweit beste Navigatöse ausgezeichnet ………….. BRAVO !!

Spanien, Andalusien, Okt-Nov-Dez 2021

Reiseroute:

Wir hatten eine tolle Zeit in Spanien. Anreise via Ost-Küste nach Südspanien. Spanien gefällt uns sehr, es bietet unglaublich viel: Meer, Berge, Wüsten, unendliche Strände, einsame Orte, interessante Städte, alte Weltgeschichte, leckeres Essen, freundliche Menschen……

Espana, volveremos!

Das Wetter spielte bis Mitte Dezember gut mit. Immer zwischen 18 und 21 Grad Tagestemperatur. In der Nacht kühlte es ab gegen 10 Grad. Es war toll im Dezember im Meer baden zu können…..bei rund 16 Grad Wassertemperatur!

Einziger Tiefpunkt der Reise war, als wir nach einer Stadtbesichtigung zurück zu unserem Gandalf kamen und merkten, dass die ganze rechts Seite inkl. Stossstange hinten kaputt war. Wahrscheinlich wurde unser Camper, der korrekt auf einem Parkplatz stand, von einem LKW gerammt………

Hier ein paar Eindrücke von Barcelona. Wir hatten einen Campingplatz ausserhalb der Millionenstadt. So haben wir uns entschieden, in den Zug zu steigen, und nach einer Stunde hatten wir das Zentrum von Barcelona erreicht. Barcelona ist immer eine Reise wert!

Auch die Stadt Malaga und ihre Umgebung ist sehenswert. Kulturelle Schätze, einsame Dörfer, Weite so weit das Auge reicht………in diesem Landstrich kann man noch alleine unterwegs sein………

Dieser Bauer ist ein Stierzüchter. Er hält einige Stiere, die er nach einer gewissen Zeit an die Stierarenen verkauft. Gemäss dem Züchter sind die Bullen beim Verkauf ca. 8 jährig und rund 1000 kg schwer! So ein Tier ist echt beeindruckend…..uns reichte es, diese mächtigen Tiere durch den Draht hindurch zu bestaunen…….

Das Essen war uns natürlich wichtig………bald hatten wir unsere Lieblingspizzeria und unsere Lieblings-Churreria! War für uns lustig, mit all den Spaniern an der Bartheke das Essen zu geniessen. Zwei Kaffees, eine heisse Schokolade und 4 grosse Churros E 6.85 oder 2 Pizzen und 1 Liter Panaché für E 15.00:

Hier ein paar Ferieneindrücke wild durcheinander:

Lustiges zum Schluss: Nach drei Monaten war für Barbara ein Coiffeurbesuch fällig:

Haare waschen, schneiden und brushing E15.00.

…………und eine Parkbusse für E1.40……………

…………und hier hatten wir wohl eine R……..atte im Wohnmobil!!! 🙂

Out of Africa…….more than just a journey

Namibia:

  • Fläche: 824’100 km2 vs. Schweiz 41’000 km2
  • Einwohner: 2.3 Mio vs. Schweiz 8.3 Mio
  • 2.8 Einwohner pro km2 vs. Schweiz 200 Einwohner pro km2
  • Bruttoinlandprodukt pro Kopf: $ 4’600 vs. Schweiz $ 83’000

Namibia ist aufgrund des großen Flächenanteils der Namib-Wüste nur sehr dünn besiedelt. Nach der Mongolei ist Namibia als der am dünnsten besiedelte unabhängige Staat der Erde.

18 Prozent der Bevölkerung leben unter der namibischen Armutsgrenze. 10 Prozent der Bevölkerung leiden unter HIV/Aids. Lebenserwartung 63.

Namibia hat eines der besten medizinischen Systeme des afrikanischen Kontinents. 37 Ärzte pro 100.000 Einwohner und damit eines der besten Arzt-Einwohner-Verhältnisses Afrikas.

 

Botswana:

  • Fläche: 581’300 km2 vs. Schweiz 41’000 km2
  • Einwohner: 2.2 Mio vs. Schweiz 8.3 Mio
  • 4 Einwohner pro km2 vs. Schweiz 200 Einwohner pro km2
  • Bruttoinlandprodukt pro Kopf: $ 6’900 vs. Schweiz $ 83’00

70 % der Bevölkerung leben in Städten. Botswana zählt damit zu den am stärksten urbanisierten Ländern des Kontinents

Unter den Staaten des südlichen Afrikas weist Botswana den höchsten Index der menschlichen Entwicklung sowie die nach Ansicht von Transparency International niedrigste Korruptionsanfälligkeit der afrikanischen Länder auf.

Etwa 23 Prozent der 15- bis 49-Jährigen sind mit HIV infiziert – die weltweit dritthöchste Prävalenz.

 

Simbabwe:

  • Fläche: 390’700 km2 vs. Schweiz 41’000 km2
  • Einwohner: 16.5 Mio. vs. Schweiz 8.3 Mio
  • 42 Einwohner pro km2 vs. Schweiz 200 Einwohner pro km2
  • Bruttoinlandprodukt pro Kopf: $ 977 vs. Schweiz $ 83’000

 

In Simbabwe sind Hunger, Arbeitslosigkeit, Energieknappheit und Binnenflucht weit verbreitet. Im Index der menschlichen Entwicklung nimmt Simbabwe unter 188 Ländern den 155. Platz ein.

Seit der Gründung der britischen Kolonie Rhodesien im 19. Jahrhundert, wanderten weiße Händler und Farmer ein. Doch schon bald nach der Unabhängigkeit des heutigen Simbabwe, ging deren Zahl zurück. Da diese Bevölkerungsgruppe eine wichtige Rolle im Wirtschaftsleben spielte, trug ihre Auswanderung seit den 1980er Jahren zur Verschärfung der wirtschaftlichen Probleme des einst für afrikanische Verhältnisse reichen Landes bei. Viele Farmer sind in benachbarte Länder ausgewandert, wo sie ihre landwirtschaftlichen Fähigkeiten einsetzten. Heute leben weniger als 20.000 Europäer im Land

Rund ein Siebtel der erwachsenen Bevölkerung ist der Krankheit HIV/Aids betroffen. Fast 80 % aller mit HIV infizierten Jugendlichen sind Frauen. Eine neue soziale Randgruppe sind die sogenannten AIDS-Waisen. Lebenserwartung 61.

 

Link zu unserer Reise:

https://www.easymapmaker.com/map/76b3bf6ef6950a8f721561586a90276c

 

Spät am Abend  stiegen  wir in Zürich  in unseren SWISS-Flieger. Rund 10 Stunden Flugzeit  nach Johannesburg (Südafrika), 2 Stunden Weiterflug nach Windhoeck (Namibia). Auto in Empfang nehmen und ab geht unser Abenteuer. Rechts gelenkt und links gefahren…..

Barbara hat mit dem Reisebüro jeweils die Uebernachtungen gebucht und somit die Reiseroute festgelegt. Tagesrouten zwischen 150 und 550 Kilometer mussten hinter sich gebracht werden. Wir empfanden diese Art zu reisen als genial. Die Uebernachtung ist gesichert und steht fest, aber tagsüber ist man frei und kann selber das Tempo und die Anreisestrecke bestimmen.

 

 

Bereits nach den ersten paar Kilometern sahen wir sie……

Warthogs (Warzenschweine….Hakuna Matata)

 

 

Die Reise führte uns Richtung Norden zum weltbekannten Etosha Nationalpark. Ein paar Eindrücke auf  dem Weg dorthin:

 

Link zu Etosha:

https://de.wikipedia.org/wiki/Etosha-Nationalpark

 

Link zu Hoba Meteorit:

https://de.wikipedia.org/wiki/Hoba_(Meteorit)

 

Ein paar Eindrücke unterwegs inkl. Reifenpanne und Behebung:

 

Weiter ging es in Nord Oestlich, Richtung Simbabwe:

 

Link zu den Viktoriafällen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Victoriaf%C3%A4lle

 

Süd-Westen, Richtung Botswana

Link zu Okavango und Chobe:

https://de.wikipedia.org/wiki/Okavangodelta

https://de.wikipedia.org/wiki/Chobe-Nationalpark

 

Westlich Richtung Windhoeck:

Noch eine lustige Anekdote:

René fuhr auf einer langen langen langen langen, geraden geraden geraden Strecke mit dem Tempomat. Schön eingestellt auf 110 km/h. Auf einmal kommt uns ein Pick up Fahrzeug entgegen und zwingt uns mit Blaulicht zum Anhalten. Polizei von Botswana!

Okay, kein Problem. Wir haben alles dabei, sogar den internationalen Führerausweis. Die zwei Beamten  steigen aus und fragen uns wer wir sind, woher wir kommen und wie uns Botswana gefällt. Wir beantworten ruhig alle Fragen…..nun fragen wir, weshalb sie uns mit Blaulicht angehalten haben.

Die Antwort zeigt er uns auf der Radarpistole! Radar im Nirgendwo!! Statt der 110 wäre nur 80 km/h erlaubt….auf einer Strecke von rund 20 Kilometern…..!

René sieht sich schon in einem Gefängnis von Botswana! 30 km/h zuviel kostet viel oder sogar mehr!

Die beiden Beamten sind aber so was von anständig und teilen uns mit, dass wir als Touristen dem Land weiterhelfen und ein sehr wichtiger Faktor für das Wohlergehen vieler sind. Deshalb möchten sie uns nicht gross bestrafen, müssen aber dennoch eine Busse ausstellen. Sie streichen kurzerhand die 110 auf 90 km/h!! Somit bezahlen wir $ 26.- statt $ 85.-.

Solche Erlebnisse erwärmen immer wieder unsere Herzen. Einheimische, welche sich für den Besuch in ihrem Land bedanken.